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Redaktion

Geschäfte laufen trotz Corona besser als im Vorjahr - Digitalisierungsschub

sto Frankfurt - Der Frankfurter Assetmanager Lupus Alpha hat gute Abwehrkräfte gegen die Coronakrise bewiesen. Wie Gründungspartner und Chief Executive Officer Ralf Lochmüller im Gespräch mit der Börsen-Zeitung berichtet, verzeichnete seine Gesellschaft in den ersten vier Monaten des Jahres Nettomittelzuflüsse von 200 Mill. Euro. Die Geschäfte liefen sogar besser als im Vorjahreszeitraum, als 100 Mill. Euro zusammengekommen waren. Damit geht es Lupus Alpha besser als dem Gros der deutschen Wettbewerber, für die der heimische Fondsverband BVI Milliardenabflüsse bei Publikumsfonds gemeldet hatte.

"Die Investoren in unseren Fonds haben sehr ruhig auf die Krise reagiert, Mandatskunden haben die Kursrückschläge sogar als Einstiegschance betrachtet", so Lochmüller. Die Investoren blieben auch deswegen bei der Stange, weil das Team von Lupus Alpha die Börsenverluste für die eigenen Produkte schmälern konnte. "Während der Euro Stoxx 50 bis Ende April rund 25 % verloren hat, haben unsere Small- und Mid-Caps-Mandate nur zwischen 7 und 15 % verloren." Das Stockpicking habe sich bewährt. Dennoch konnte sich auch Lupus Alpha nicht gänzlich dem Börsencrash entziehen. Das verwaltete Vermögen fiel im Vergleich zu Ende 2019 um 1 Mrd. auf 11 Mrd. Euro zurück.

Krisenfest haben sich auch die Liquiditätspolster der Fonds von Lupus Alpha gezeigt. Bei der Finanzaufsicht BaFin waren nach den ersten Börsenturbulenzen wegen Corona Sorgen aufgekommen, bei weiteren Wellen könnte es zu kritischen Liquiditätslagen bei einzelnen Fonds kommen. Angesichts von Zuflüssen blieb bei Lupus Alpha die Lage in der Crashzeit entspannt. Zudem seien die Fonds breit diversifiziert, so dass die Rückgaben einzelner Kunden verkraftbar seien, so Lochmüller. Auch gibt es keine Produkte mit großem Anteil an Unternehmensanleihen, die die BaFin dabei insbesondere im Auge hat.

Für Lochmüller überwiegen bei allen Herausforderungen durch Corona offenkundig die positiven Erfahrungen der Krise. "Corona hat bei uns einen Digitalisierungsschub ausgelöst, neue Arbeitsformen etabliert ebenso wie neue Kommunikationswege." Eine neue Videoanlage, eine gut funktionierende IT mit Datawarehouse und Cloud-Lösungen hätten zudem gut geholfen.

- Gespräch Seite 3

Börsen-Zeitung, 30.05.2020, Autor Silke Stoltenberg, Frankfurt, Nummer 103, Seite 1, 311 Wörter

URL zum Artikel:
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