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Redaktion

scd Frankfurt - Der Familienkonzern Haniel hat gerade erst vor erheblichen negativen Auswirkungen der Coronakrise auf alle Geschäftsbereiche gewarnt. Mit der Mehrheit am Frankfurter Start-up Emma ist das Düsseldorfer Unternehmen nun in ein Geschäft eingestiegen, das laut Co-CEO Dennis Schmoltzi keine größeren Auswirkungen auf das eigene Geschäft spürt. Der Online-Matratzenhändler, der zu einem führenden Schlaftechnologie-Anbieter werden will, hält am Ziel fest, den Nettoumsatz 2020 von zuletzt 150 Mill. auf mindestens 200 Mill. Euro zu steigern. Aktuell sei Emma der eigenen Planung sogar voraus, sagt Schmoltzi. Auch die Lieferketten für die selbst entwickelten Produkte seien "robust". Mit Haniel habe man einen starken Partner gefunden, der bei der Konsolidierung des stark fragmentierten Marktes helfen könne. Die Unabhängigkeit der Firma werde aber auch in der neuen Konstellation gewahrt, so Mitgründer Schmoltzi. "Wenn die Transaktion anders strukturiert gewesen wäre, hätten wir das auch nicht gemacht."

- Wertberichtigt Seite 6

Im Gespräch Seite 9

Börsen-Zeitung, 07.04.2020, Autor Sebastian Schmid, Frankfurt, Nummer 68, Seite 1, 149 Wörter

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2020068003&titel=Haniel-investiert-in-krisenfestes-Start-up-Emma
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